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Drei Jahrzehnte Unrecht im Fall Mumia Abu-Jamal und kein Ende – Aktueller Spendenaufruf

01.01.70 (von ivk) Kurz vor dem 30. Jahrestag der Verhaftung Mumia Abu-Jamals (9. Dezember 1981) hat die Bezirksstaatsanwaltschaft von Philadelphia im Dezember 2011 auf weitere Rechtsmittel zur Durchsetzung des Todesurteils gegen Mumia verzichtet. Dadurch wurde die Entscheidung der US-Bundesgerichte rechtskräftig, wonach das Todesurteil vom 3. Juli 1982 in lebenslange Haft umgewandelt wird. Die Verteidigung entwickelt nun neue juristische Initiativen, um zu erreichen, dass Mumia nicht bis an sein Lebensende ohne Bewährungsmöglichkeit im Gefängnis bleiben muss. Diese Arbeit kann weiterhin nur aus Spendenmitteln finanziert werden.

SPENDEN FÜR DEN KAMPF UM MENSCHENRECHTE – MUMIA ABU-JAMAL HAT DEM WIDERSTAND GEGEN DIE BARBAREI DER TODESSTRAFE EIN GESICHT GEGEBEN

Nachdem das 3. US-Bundesberufungsgericht das Todesurteil für »verfassungswidrig« erklärt hat, kann es nach drei Jahrzehnten verschärfter Isolationshaft im Todestrakt nur eine Konsequenz geben: Auch die durch Falschaussagen und Beweismanipulation zustande gekommene Verurteilung wegen Polizistenmordes muss aufgehoben und Mumia sofort freigelassen und für das erlittene Unrecht entschädigt werden!
In den fast 30 Jahren seiner Haft im Todestrakt hat Mumia Abu-Jamal nicht nur einen mutigen Kampf für ein neues Verfahren, sondern generell gegen die Todesstrafe geführt. Mit seinen Schriften und Radiobeiträgen gegen die Todesstrafe, gegen den gefängnisindustriellen Komplex, gegen Unrecht, Rassismus, Folter und Krieg ist Mumia Abu-Jamal zu einem anerkannten Sprecher all jener geworden, die sich diesen Geißeln der Gegenwart widersetzen.
Er wurde dafür ausgezeichnet mit Ehrenmitgliedschaften wie in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen (VVN/BdA) und der deutschen journalisten-union (dju) Berlin-Brandenburg, Menschenrechtspreisen wie von der Erich-Mühsam-Gesellschaft Lübeck und des Berliner Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde (BüSGM) und mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Paris und zahlreicher anderer Städte Frankreichs und Italiens. Die fortschrittliche US-Juristenorganisation National Lawyers Guild hat ihn in besonderer Funktion in ihren Bundesvorstandes aufgenommen.
Mumia ist in Anerkenntnis seiner Arbeit als Autor Vollmitglied des P.E.N.-Zentrums der USA geworden. Durch seine Bücher und Reportagen aus dem Innern der Todestrakte hat Mumia Abu-Jamal dem Kampf gegen die Barbarei der Todesstrafe ein Gesicht gegeben. Er ist zu einem wichtigen Symbol dieses Kampfes geworden. Auch wenn er jetzt nicht mehr von der Hinrichtung bedroht ist, müssen wir weiter fest an seiner Seite stehen und dafür sorgen, dass er bald wieder in Freiheit unter uns ist.

»Im Namen der Gerechtigkeit bitten wir Sie um Ihre Unterstützung und eine Spende im Rahmen Ihrer Möglichkeiten.« (Angela Davis)

SPENDENKONTO

Sonderkonto Jamal / Archiv 92
Santander Bank AG
Konto-Nr. 100 8738 701 (BLZ 500 333 00) [Achtung BLZ NEU!]
Stichwort »NLGF-Mumia«

(Überweisungen aus EU-Ländern:
IBAN DE78 5003 3300 1008 7387 01
BIC: ESSEDE5F500)

Jede Spende von Einzelnen, Gruppen und Organisationen ist willkommen und wird, wie von Mumia Abu-Jamal autorisiert, ohne Abzüge an die Stiftung der National Lawyers Guild (NLG) in New York weitergeleitet. Darum hat uns Mumia Abu-Jamal in einem persönlichen Brief vom 9. Dezember 2010 gebeten. Er selbst gehört dem Bundesvorstand der progressiven Juristenvereinigung an und bekleidet dort die Funktion des Vizepräsidenten der »Jailhouse Attorneys« (auch »Jailhose Lawyers« genannt). Das sind Gefangene, die sich für die Rechte ihrer Mitgefangenen einsetzen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass auch die Rote Hilfe e.V. wie das IVK in enger Zusammenarbeit mit der Verteidigung Spenden sammelt. Wie in der Vergangenheit garantieren IVK und Rote Hilfe e.V., dass die gesammelten Spenden nur dem von Mumia Abu-Jamal bestimmten Zweck zugeführt werden.

24. April 2012 – Mumias 58. Geburtstag
Internationales Verteidigungskomitee (IVK)
Postanschrift:
IVK
c/o Archiv '92 e.V. (+)
Postfach 150 323
28093 Bremen
eMail: ivk(at)freedom-now(dot)de
Website: www.freedom-now.de
(+) Archiv 1992 - Verein für transatlantische Sozial- und
Kulturgeschichte e. V.

 
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